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Das Material für den Bau der Holzkonstruktion:
15 mm Multiplex für die Seitenteile und Modulköpfe (Rahmen)
6 mm Pappelsperrholz für die Trassen und Strassen
Holzleim, Spax, kl. Nägel

Hier der verleimte und verschraubte Rahmen schon mit Trasse und Korkgleisbett für das Eckmodul Ruine (1000X1000X100 mm)

Die Winkelverstärkung mit Halterung für die Standbeine, verleimt und geschraubt. Die Standrohre sind aus Aluminium 30X30X100 mm vom Baumarkt, werden nur eingesteckt.

Modulkopf mit passgenauen Bohrungen für die Verschraubung der Module miteinander. Die Bohrungen werden mit einer Metallschablone angezeichnet und sind somit symetrisch und an jedem Modul gleich.

Die Gleistrasse aus 6 mm Pappelsperrholz schon angeleimt.

Aus meiner alten Anlage ein Geländeteil, der hier ans Modul angepasst und vollkommen integriert wird.

Die Gleisabstände werden angezeichnet und für die Korkstreifen mittig eine Linie gezogen.

Die Korkstreifen fürs Gleisbett (Faller) werden mit Patex-Kraftkleber aufgeleimt.

Den Klebstoff dünn verstreichen, kurz ablüften lassen und dann an der Mittellinie entlang mit Druck aufkleben.

Den zweiten Streifen ebenso dagegen kleben.

Nach kurzer Trocknung kann die Trasse mit verdünnter Abtönfarbe (schwarz/braun) grundiert werden. Schaut nach dem Einschottern besser aus, schimmert kein helles Holz mehr durch.

Bevor die Gleise verklebt werden, lötet man die Stromversorgung an und bohrt die Löcher in die Trassen, für die Kabeldurchführung.

Nun etwas Patex unter die Gleise und mit der selbstgefertigten Gleisschablone (hat mein Bruder gefeilt) genauestens fixiert.

Das Flex-Gleis anstecken und mit Pinnadeln fixieren.

Zum Einschottern verwende ich eine Mischung aus Faller und Busch Gleisschotter und dazu passend in grau den Einbett-Leim.

In die Zwischenräume der Schwellen wird Leim eingebracht, die Schottermischung darüber gestreut und mit einem weichen Pinsel gleichmäßig verteilt.

Nach dem Trocknen und Absaugen des überschüssigen Schotters schauts dann so aus (hier schon ein zweites Modul).

Nun werden die Gleise seitlich mit rostbrauner Farbe bemalt. Die Oberseite, zwecks Stromführung, natürlich wieder sauberputzen. Ich verwende wasserlösliche Acrylfarbe, man kann auch Lacke von Humbrol oder Revell nehmen.

 

Zwei Stützen aus 6 mm Pappelsperrholz, mit dem Modulrahmen verleimt und verschraubt, halten den eingebauten Geländeteil.

Die Strasse zeichne ich mit einem Flex-Lineal auf 4 mm Pappelsperrholz.

Mit der Stichsäge zuschneiden und an den ersten Trassenstützen anleimen. Ich fixiere, bis zum Trocknen des Holzleims, die Strasse mit kleinen Nägeln bzw Schraubzwingen.

Weitere Stützen sind angebracht und die Strasse wird stabil.

Das Aluminium-Gitter wird mit dem Tacker angenagelt (Alu-Fliegengitter gibts im Baumarkt im Sommer sehr preiswert) .

Ich fertige die Strassenoberfläche mit einem Moltofill-Vogelsand-Gemisch, dabei werden das Alu-Gitter und die Tackerklammern überspachtelt. Wer die Sperrholztrasse nur bemalt, sollte in die Stirnseite tackern. Die zugeschnittenen Ränder des Fliegengitters beklebe ich nach dem Antackern mit Kreppband, weniger Verletzungsgefahr und einfacheres Spachteln.

Ein Felsstück, aus einer Fertigform mit Moltofill gegossen, hier mal mit Heisskleber eingebaut.

Zum Thema "Gips" und was ich verwende!

Handelsüblichen Gipsbecher zu 1/3 mit Wasser füllen, ca. 100 ml Vogelsand einfüllen und gleiche Menge Moltofill einrühren. Je nach Bedarf, noch etwas Moltofill dazu geben. Dieses Gemisch verwende ich für meine Strassen, Felsen und sämtliches Gelände. Kann im Gipsbecher schon mit Dispersionsfarbe vorgefärbt werden und bleibt ca. 30 Minuten verarbeitungsfähig.

 

Nun den "Gips" mit der Spachtel auftragen, immer von oben nach unten arbeiten. Das Material rutscht von alleine nach unten (Schwerkraft :-) Je nach Bedarf 0,5 bis 1 cm dick. Den Fertigfelsen baue ich in die Umgebung mit ein. Die Strasse lässt sich mit einem feuchten Pinsel glätten.

Mit verschiedenen Spachteln, Borstenpinseln und Schraubenziehern versuche ich, noch in feuchtem Zustand, die Felsstruktur nachzubilden. So arbeite ich in Teilstücken weiter, wobei der schon getrocknete Ansatz mit dem Blumenzerstäuber angefeuchtet wird. Die Felsen können nach dem Trocknen noch mit dem Stechbeitel bearbeitet werden.

Mit verdünnter Dispersionsfarbe schwarz/braun grundiere ich die Felsen, dabei die Farbe gut mit dem Pinsel in die Vertiefungen einarbeiten.

Das gegossene Felsstück eingegipst und dunkel grundiert.

Die Strasse und Felsen auf dem rechten Schenkel modelliert.

Geritzte Felsen im Detail.

Stellprobe des schwarz grundierten, nach bewährter Weise aus Styrodur geschnittenen Tunnelportals.

Das bemalte und eingeklebte Tunnelportal. Das Alugitter mit Heisskleber am alten Anlagenteil befestigt ...

... und eingegipst.

Den Ausschnitt für den See, aus 6 mm Sperrholz, zur Probe eingepasst.

Den Restausschnitt und einen überlappenden Sperrholzring verwende ich für das Ufer und den Grund.

In Sandwich-Bauweise aufeinander geleimt, hält diese Konstruktion auch bei den hohen Temperaturen, die beim Aushärten des künstlichen Wassers entstehen.

Im Eisenbahn-Journal Sonderausgabe 1/2005 habe ich den Nachbau eines stehenden Gewässers bewundert und mir Anregungen für meinen See geholt.

Im Uferbereich, wo Schilf und Grässer gepflanzt werden, habe ich ca. 100 Löcher (1 mm) gebohrt und mit Abtönfarbe braun/grün grundiert. Erstes Gras nur Stellprobe.

Zum Verspachteln der Böschung verwende ich Holzreparaturspachtel von Molto. Verarbeitunsfertig im Becher, lässt sich die Masse auf feuchtem Holz, hervorragend verspachteln. In getrocknetem Zustand kann man das Material schmiergeln, sägen und bohren.

Hier das Ufer mit Holzspachtel ausgeglichen, an der Schilfseite etwas flacher gehalten.

Kurze Büschel von den künstlichen Halmen (Noch) schneiden und in Holzleim tauchen. Dann in die Bohrlöcher stecken und etwas ausrichten.

Das Schilf/Gras ist gepflanzt und der Seegrund soweit angelegt. Nun fehlt noch der kleine Bootssteg.

Die Grundplatte mit dem See ist eingebaut und die Styrodur-Klötze zum Ausgleich eingeleimt .

Links daneben schon mal Stellprobe fürs Tunnelportal.

 

 
 
   

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