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Klima und Einrichtung eines Terrariums sollten nach Möglichkeit
den natürlichen Lebensraum der Pfleglinge abbilden.
Ob Regenwald- Tropen- oder Wüstenterrarium, es ist immer ein kleiner
Ausschnitt des Habitats unserer Tiere.
Ideal sind vorne zwei Schiebetüren aus Glas, die den Eingriff zum
Füttern, Reinigen und Pflegen erleichtern. Die Seitenwände
können aus Holz oder anderen stabilen Materialien bestehen. Die Größe und
Form des Terrariums richten sich nach
Größe und Anzahl der Tiere, sowie den Bedürfnissen der Bewohner. Für
Klettertiere wie das Jemenchamäleon, das
in Bäumen wohnt, wird ein hochformatiges Terrarium mit vielen hohen
Kletterästen optimal geeignet sein. Eine Bartagame
hingegen, benötigt mehr Bodenfläche mit Wüstensand zum Laufen und wenige
dicke Äste zum Sonnenbaden, in
einem länglichen Terrarium. Froschlurche wie Baumsteiger brauchen einen
Wasserteil (ca. 20%) im Terrarium.
Beleuchtet und Beheizt wird überwiegend mit Spotstrahlern, UV-Strahlern
und Leuchtstofflampen. Je nach Tierart
die wir pflegen wollen, kommen auch Heizmatten, Heizkabel oder
Heizsteine zur Anwendung.
Sehr wichtig ist die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit, deren
Werte sich am Pflegling orientieren.
Die Kontrolle dieser Parameter ist mehrmals am Tag nötig und zu
korrigieren. Zu guterletzt noch Futternapf und
Wassertrog bzw. Tropftränke. Eine hübsche Rückwand und Pflanzen
verleihen unserem Terrarium einen Hauch von
Exotik und verschönern unsere Wohn- oder Arbeitsräume.
Vollglas-Terrarium
für Bartagamen
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Glas-Terrarium 100x60x80 mit zwei Schiebetüren
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Einrichtung linke Seite
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Einrichtung rechte Seite
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Einrichtung komplett
Rückwand aus Styropor mit Flex-Fliesenkleber und Abtönfarben. Mit D3 Holzleim versiegelt. |
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Wüstenterrarium für Bartagamen im Selbstbau
Planung und Baubericht
Maße: 250x70x96 cm
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Skizze zum neuen Terrarium:
Ob nun am Computer oder per Bleistift und Papier erstellt, eine Skizze vermittelt die Raumverhältnisse und Aufteilung der Einrichtungsgegenstände sehr genau. |
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Skizze Deckenelektrik:
Die auf dem Markt befindlichen Licht- und Wärmequellen fürs Terrarium sind sehr vielfältig und sollten dem natürlichen Habitat der Pfleglinge, so gut als möglich, nachempfunden werden. UV-Bestrahlung muß für die meisten Terrarientiere berücksichtigt werden.
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Damit die helle Wand hinter dem Terrarium nicht so kahl wirkt, habe ich mir ein paar "Dschungelbuch-Bäume" an die Rauhfasertapete gemalt. Die Vorzeichnung mit Bleistift skizziert und mit Abtönfarben ausgearbeitet. |
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Unterschrank aus 15 mm Fichtenholz-Brettern. Die offenen Fächer werden mit Schüben und Türen verkleidet. |
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Rohbau aus OSB-Platten, kompletter Innenbereich mit Bootslack versiegelt. Stellprobe für die "Inneneinrichtung" aus marokkanischer Korkeiche und getrockneten Rebstöcken. |
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Alle Fugen mit Silikon abgedichtet, damit keine Feuchtigkeit in die Stirnseiten der OSB-Platten dringt. |
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Auf Maß zurechtgeschnittenes Lochgitter aus Aluminium wird mit Pattex Kraftkleber befestigt. Ein paar Schraubzwingen und dünne Brettchen helfen dabei. |
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Die Kunststoffprofile zur Führung der schiebbaren Scheiben wurden ebenfalls mit Patex eingeklebt. Die feststehenden Glasscheiben wurden mit Silikon befestigt. |
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Hier die vier Sperrholzdeckel mit den Ausschnitten für die zwei Lüfter und der ersten Verkabelung der Lampen. |
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Zwei Lüfter (230V) als Deckeneinbau, sollen im Sommer bei sehr hohen Temperaturen für Abkühlung sorgen. Ein elektronischer Temperaturschalter mit Relais (Conrad) steuert die Lüfter durch Temperaturvorwahl und Hysterese. |
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Das "Kontrollzentrum" bestehend aus HumidityControll II und ThermoControl Pro II. Das HumidityControll II überwacht die Luftfeuchtigkeit (digitaler Hygrostat). In der Ausbaustufe wird die Luftbefeuchtung durch automatisches Besprühen geregelt ( Tag/Nacht) und über die integrierte Zeitschaltuhr die Echtpflanzen gegossen. |
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Eine Unterkonstruktion für den getrockneten Ast (Rebstock) damit er frei in den Raum "wächst".
Die Teilrückwände aus Styrodur/Styropor stehen nur Probe zwecks den Platzverhältnissen. Die Rückwand in fünf Teilen, lässt sich im Keller gut mit Fließenkleber, Farben und Mattlack bearbeiten und nach Fertigstellung mit wenig Acryl-Fugendichtmasse an der Terrarienrückwand befestigen. |
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Ein Kletterstamm aus Korkeiche wird in der Mitte des Terrariums befestigt. Der Hohlraum wird verschlossen, damit kein Reptil sich darin verfängt bzw. nicht mehr aus eigener Kraft herausklettern kann - versteckte Futtertiere wären das kleinere Übel ;-) |
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Ein Kantholz auf einer kleinen Sperrholzplattform festgeschraubt und den Hohlraum im Stamm mit Bauschaum (1K) ausgeschäumt - siehe Skizze - gibt einen festen Halt. |
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Somit ist der Hohlraum im Stamm geschlossen und mit Holzspachtelmasse, Farbe und Acryllack kratzfest versiegelt.
- Bild zeigt die Rückseite - |
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Die Rückwände und Höhlen werden aus Styropor geschnitten und mit Holzleim verklebt. Mit Hilfe des Heißluftföns, lassen sich Vertiefungen und Strukturen sehr einfach gestalten. Mit eingefärbtem Fliesenkleber (Abtönfarbe) dreifach bepinselt und mehrmals mit Acryl-Klarlack versiegelt. Bei der vorletzten Versiegelung kann man Terrariensand mit aufstreuen. Der Sand ergibt eine schönere und abwechslungsreichere Optik und hinterlässt für die "Kletterkünstler" eine griffigere Oberfläche. |
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Hier die vorletzte Versiegelung an einer "künstlichen Höhle" mit Acryl-Klarlack matt, vor dem "Sandwerfen".
Höhlen sind ausreichend für die Tiere einzuplanen, da sie die Bartagamen für die Winterruhe gerne aufsuchen. |
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Schlussversiegelung die nochmal einen Tag trocknen muss und die Oberfläche härtet. Der Glanz verschwindet beim Trocknen. |
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Die Vierergruppe (1.3) hält Einzug ins neue gemeinsame Terrarium :-)
26.10.02 |
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Regenwaldterrarium für
Jemenchamäleon im Selbstbau
Planung und Baubericht
Maße: 80x60x180 cm
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Erste Skizze und Größenangaben.
L/B/H in cm. 80x60x180
Grundkörper aus OSB-Platten mit entsprechender Versiegelung innen und Folienbezug außen.
Lichtkasten: H= 20 cm, Bodengrundkasten: H= 40 cm |
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Die zurechtgeschnittenen Platten werden geleimt und verschraubt. Die Sockelleisten aus Naturholz werden untergebaut. |
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